l e b e n

Immer wieder neu anfangen

Kraftvoll und mutig

Neues wagen - Altes verwerfen

 Chaos erlauben - Leere erlauben 

Sehnsucht spüren

Fülle leben

Neu anfangen - immer wieder

                                           A.M. 2017

 

 

Ich bin leidenschaftliche Autodidaktin!

Ich mag Lebendigkeit und Bewegung und auch Struktur.

Ich mag Stille und Zentriertheit.

Ich suche den offenen Raum, in dem ist, was ist.

 

Das Alles findet sich in meinen Bildern. Ich lasse das Material (Gips, Sumpfkalk, Marmormehl) „arbeiten“ – sich bewegen, wie es möchte. Dadurch entsteht Spannung.

Risse bilden sich und ergeben Struktur.

Ich antworte mit der Farbe, die ich aus Pigmenten selbst herstelle. Der Farbauftrag geschieht mit den Händen, Pinseln oder Schwämmen, ich bewege mich. 

Hier entsteht das freie Spiel mit den Möglichkeiten -  im offenen Raum.

 

Das Spannende ist, dass das Material nicht immer „macht, was es soll“, sondern ein Eigenleben hat und so eine eigene Dynamik in den Malprozess bringt.

In dieser Auseinandersetzung entstehen Schichten von Farben und Materialien.

Die Vorgehensweise und das Handwerkszeug können sich viele Male ändern.

Davon leben die Bilder: von deckenden Farbschichten ebenso wie von lasierenden Farbaufträgen, die den Grund durchscheinen lassen. Von der Verwendung von Händen, Pinsel oder Spachtel.

Dabei entsteht ein Dialog mit dem Bild: Manchmal streitlustig und kämpferisch, manchmal offen und annehmend: die Impulse aufnehmen und be-achten. Wach sein!

Dann wieder still werden, um zu sehen wann ein Bild fertig ist.                            

Wenn alles sichtbar ist, was sichtbar werden wollte und verborgen, was verborgen sein möchte. Offenheit für das, was ist.

 

So wirken auch meine tänzerischen Erfahrungen mit  Authentic Movement, in meine Art zu malen hinein: Zeit nehmen, entstehen lassen, dem Inneren Raum geben und ihn mir auch nehmen.

Ich lerne dabei dem Prozess zu vertrauen, loszulassen, ohne den Faden zu verlieren.

Der kreative Prozess, sei es im Tanzen oder im Malen hat mit Authentizität zu tun, mit dem Kontakt zu mir und mit der Erlaubnis, dass alles so sein darf, wie es ist. Der offene Raum, der auf kein Ergebnis wartet oder zielt.

 

Ein lebendiger Prozess, ein Dialog: das Material und ich sind in lebendigem Kontakt! 

 

Ich wünsche mir, dass meine Kunst den Betrachter berührt und dazu herausfordert, offen wahrzunehmen was da ist und dann die eigene Interpretation zu erkennen.